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Kategorie: Soziales
SaoM ist ein Trainingskonzept, welches Kinder dazu befähigt mit Mobbingsituationen und Problemen resilient umzugehen. Es ist in seiner Rangehensweise ganzheitlich aufgebaut und schafft es Eltern, Pädagogen und Kinder gleichermaßen zu stärken. SaoM setzt auf Eigenverantwortung und Dialog. Es schafft Verbindung statt Spaltung
und stellt weder Täter noch Opfer an den Pranger. Es stärkt die vermeintlichen Opfer dahingehend, sich mental und emotional vom Mobbing zu distanzieren, sodass Mobbing keinen Nährboden findet. Die Täter, Zuschauer und Mitläufer werden befähigt, die Bedürfnisse hinter ihren Handlungen zu erkennen und in andere Bahnen zu lenken,
sodass sie keine Mobbingstrategien mehr nutzen müssen, um die zugrundeliegenden Bedürfnisse zu stillen. SaoM geht davon aus, dass Menschen immer aus guten Absichten sich selbst gegenüber handeln, dabei aber zeitweise verletzendes und sozial unverträgliches Verhalten nutzen, da sie selber noch keine anderen Strategien kennen.
SaoM glaubt an das Gute im Menschen und daran, dass jeder Mensch lernen kann sich selber und andere zu respektieren. So gehen SaoM Trainer*innen das eigentlichen Probleme an und nicht die Symptome, welche daraus entstehen. Alle Kinder lernen in den Trainings lösungs- und nicht problemorientiert zu denken, sodass sie der sprichwörtliche Fels in der Brandung des Lebens werden können, der mehr Frieden und weniger Hass in die Welt
trägt.
Kinder lernen in den Kursen:
mit den fünf Hauptkonflikten (Beleidigungen, Provokationen, Wegnahme, ungewolltes Anpacken,
Gewaltandrohung) umzugehen, damit sie für jede Alltagsherausforderung gewappnet sind und darüber hinaus auch die Erzieher/Lehrer mehr Zeit für andere Aufgaben haben und viel seltener eingreifen müssen.
• klare Kommunikation/klare Anweisungen, um Missverständnisse zu vermeiden und als Vorbild voranzugehen.
• die Kompetenz zu entwickeln selbst zu entscheiden, welche Meinungen (z. B. Beleidigungen oder abwertende Kommentare) sich zu Herzen genommen werden und welche einfach abprallen können. Dadurch bleibt die Kritikfähigkeit erhalten, aber Mobbing verletzt nicht mehr.
• was Cybermobbing ist und was sie dagegen tun können, um es zu beenden.
• die Gefahren und den Umgang mit digitalen Medien erlernen, um sicher damit umzugehen.
• stark und selbstsicher zu sein, ohne andere dafür klein machen zu müssen. Sie werden also zu Menschen, die andere „hochziehen“, anstatt sie „runterzudrücken.“
• auf die eigenen Gefühle vertrauen, sie annehmen und regulieren zu können, um dienlicher mit ihnen umzugehen und das Selbstvertrauen zu steigern.
• die Gefühle anderer Menschen erkennen und einordnen können. Durch mehr Empathie gehen die Kinder und Jugendlichen respektvoller miteinander um und akzeptieren verschiedene Standpunkte.
• eigene Grenzen kommunikativ und gewaltfrei zu setzen, für mehr Harmonie und einen guten Umgang in Gruppen.
• die eigene Wirkung auf andere zu erkennen und bei Bedarf zu verändern, um eine starke und selbstbewusste Außenwirkung zu haben.
• gefährliche Situationen früh zu erkennen, um bestmöglich zu reagieren, damit Eskalationen vermieden werden.
• aus der Opferrolle zu kommen.
• sich zu schützen und resilienter zu werden, um ein Schutzschild vor Mobbing zu entwickeln.
• richtig Hilfe zu holen, um Körperverletzungen zu unterbinden.
• Strategien zur Problemlösung zu entwickeln und auf ähnliche Situationen zu übertragen, um Probleme besser zu meistern und als Chance wahrzunehmen.
• es schaffen, von Stressern in Ruhe gelassen zu werden, um einen friedlichen und positiven Alltag zu haben.
• Entspannt zu bleiben, wenn es nicht lohnt, sich aufzuregen, wodurch mehr Harmonie und weniger Mobbing entsteht.
• eigene Stärken und Kompetenzen erkennen und weiter stärken, um ein starkes Selbstbewusstsein und vertrauen aufzubauen, was essenziell für den weiteren Lebensweg ist.
Gründer Daniel Duddek hat in seiner Kindheit und Jugend selbst Mobbing-Erfahrungen gesammelt - als Opfer und als Täter*in und geriet fast auf die schiefe Bahn. Doch seine Ausbildung zum Erzieher brachte ihn auf den richtigen Weg und war gemeinsam mit seiner Tätigkeit als Kampfkunstlehrer der Grundstein für Stark auch ohne Muckis. Durch seine persönlichen Erfahrungen kann Daniel sowohl die Rolle der Opfer als auch die der Täter*innen nachvollziehen und spricht mit seinem Programm gleichermaßen beide Parteien an. Er weiß, was Kinder brauchen, um sich gegen Mobbing zu wehren und innerlich stark zu werden. Stark auch ohne Muckis ist in seiner Herangehensweise ganzheitlich aufgebaut und schafft es, Eltern, Pädagog*innen und Kinder gleichermaßen zu stärken. Das Konzept ist auf einer Kombination aus Kompetenz, Persönlichkeit & Humor aufgebaut und aus der Praxis heraus entstanden. Durch viele Rückmeldungen und Erfahrungen von Schüler*innen konnte das Konzept über die Jahre von vielen Trainer*innen getestet und optimiert werden. Es möchte Verbindung schaffen und stellt weder Täter*innen noch Opfer an den Pranger. Opfer werden darin gestärkt, sich mental und emotional vom Mobbing zu distanzieren, sodass Mobbing keinen Nährboden findet. Die Täter*innen, Zuschauer*innen und Mitläufer*innen werden im Gegenzug dazu befähigt zu erkennen, welche Bedürfnisse hinter ihren Handlungen stecken und wie sie diese alternativ befriedigen können.